Neuerungen 2018: Mehr Geld für Familien

Mit Jahresbeginn treten einige von der Regierung beschlossene Änderungen in Kraft. So werden auch die letzten Hauptschulen in Österreich auf neue Mittelschulen umgestellt. Und die Kinderbeihilfe steigt ab sofort für alle Familien.

Mit Neujahr erhalten Familien mehr Unterstützung vom Staat, denn die Familienbeihilfe steigt um 1,9 Prozent. Somit beträgt sie ab Jahresbeginn für Kinder ab der Geburt 114 Euro. Eltern, deren Kindern drei Jahre alt sind, erhalten rund 120 Euro. Ab zehn Jahren steigt die Unterstützung auf rund 140 Euro. Eltern mit einem 19-jährigen Kind erhalten künftig gut 165 Euro.

Auch die sogenannte Geschwisterstaffel für Familien mit mehreren Kindern steigt mit Jahresbeginn geringfügig. Hier erhöht sich der Gesamtbetrag bei zwei Kindern um knapp sieben Euro für jedes Kind. Der Zuschlag für erheblich behinderte Kinder erhöht sich auf 155 Euro.

Hauptschul-Ära endgültig vorbei

Bis Herbst diesen Jahres soll die Neue Mittelschule alle Hauptschulen ersetzen. Die AHS-Unterstufe bleibt hingegen erhalten. Zudem ist ab dem neuen Schuljahr mehr Autonomie für die einzelnen Bildungseinrichtungen vorgesehen. Bis zu acht Schulen können sich dann beispielsweise zu Clustern zusammenschließen. Geht es nach der Regierung dann sollen ab dem Schulbeginn im Herbst 2018 Klassenschülermindestzahlen bzw. Schülerhöchstzahlen wegfallen.

Langzeitstudenten drohen Studiengebühren

Ab Herbst soll voraussichtlich eine Studiengebührenpflicht für berufstätige Langzeitstudenten eingeführt werden. Derzeit sind grundsätzlich alle Universitätsstudenten aus Österreich und der EU innerhalb der Mindeststudienzeit plus zwei Semestern von Studiengebühren befreit. Im neuen Regierungsprogramm ist zudem die Rede, allgemeine Studiengebühren einzuführen, wann diese tatsächlich kommen sollen, steht noch nicht fest.

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