Skitourengeher stürzt 14 Meter in Felsdoline

Ein deutscher Skitourengeher stürzte bei der Abfahrt vom Seehorn in Weißbach bei Lofer (Pinzgau) 14 Meter tief in eine Felsdoline. Sechs Bergretter aus Lofer bargen den Verletzten aus dem Felsschacht. Der Mann verletzte sich dabei nur leicht.

Gemeinsam mit einem Begleiter brach der 30-Jährige Samstagfrüh auf eine Skitour auf das 2.300 Meter hohe Seehorn auf. Bei der Abfahrt übersah er bei schlechter Sicht eine Felsdoline und stürzte 14 Meter in die Tiefe. Sein Begleiter kam nicht zu Sturz und rief laut um Hilfe. Ein Bergretter aus der Region, der privat eine Skitour unternahm, hörte die Hilferufe und alarmierte seine Bergrettungskollegen.

Neuschnee dämpfte Aufprall von Skitourengeher

Der 30-jährige Deutsche verletzte sich bei seinem 14-Meter-Absturz nur leicht an der Schulter. Der viele Neuschnee dämpfte den Aufprall des Freizeitsportlers. Sechs Einsatzkräfte der Bergrettung Lofer rückten aus und bargen den Skitourengeher am frühen Samstagnachmittag mit einem Seilzug aus der Felsdoline.

„Der Einsatz war für uns sehr herausfordernd, es war ein extremer Schneesturm. Wir ließen einen Bergretter in die Doline hinunter und mit einem Mannschaftszug zogen wir den Verletzten dann herauf“, schilderte Einsatzleiter Martin Leitinger. Der leicht verletzte Deutsche wollte noch selbständig ins Tal fahren und suchte dann eigenständig einen Arzt auf.

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