Sägewerk in Radstadt abgebrannt

Nach einem Großbrand in einem Sägewerk in Radstadt (Pongau) halten Feuerwehrleute noch bis Samstagabend Brandwache. Freitagabend stand die Lagerhalle in Vollbrand. 125 Feuerwehrleute aus der Region löschten die Flammen.

Zahlreiche Anrainer bemerkten Freitagabend gegen 23 Uhr meterhohe Flammen, die aus der Lagerhalle des Sägewerks heraustraten und alarmierten die Feuerwehr. Einsatzkräfte aus Radstadt, Altenmarkt, Eben, Flachau, Bischofshofen und Untertauen rückten aus.

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Sägewerk in Radstadt abgebrannt
In der Nacht auf Samstag brannte die Lagerhalle eines Sägewerks in Radstadt (Pongau) ab. Bis die Brandursache feststeht, kann es noch Tage dauern.

Beim Eintreffen der Feuerwehren stand die Lagerhalle des Sägewerks bereits in Vollbrand. In der Halle lagerten Hackschnitzel, Baumstämme und Sägespäne. „Als wir eingetroffen sind, stand die Lagerhalle bereits in Vollbrand, deshalb mussten wir vor allem die angrenzenden Gebäude schützen“, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr Radstadt Martin Klässner.

Einsatzkräfte löschten mehr als neun Stunden

Nach rund neun Stunden konnten die Einsatzkräfte „Brand aus“ geben und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Gebäude. Gerade noch rechtzeitig brachten sie mehrere Acetylenflaschen aus der brennenden Lagerhalle. Personen wurden bei dem Großbrand nicht verletzt. Der Sachschaden aber dürfte enorm sein, die Lagerhalle brannte komplett aus und ein Teil des Daches stürzte nach den Löscharbeiten Samstagfrüh ein.

Brandursache noch völlig unklar

Bis zum Samstagabend hielten Feuerwehrleute noch Brandwache. Die Ursache für das Feuer in der Lagerhalle im Industriegebiet stand am Samstag noch nicht fest. Ermittler des Landeskriminalamtes und ein Gerichtssachverständiger nahmen die Ermittlungen bereits auf. Der Einsatz von Spürhunden war am Samstag für die Tiere noch zu gefährlich. Bis die Brandursache feststeht, kann es laut Polizei noch Tage dauern.

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