Das war das Chronikjahr 2017

Unfälle, Naturkatastrophen und Bluttaten - das Jahr 2017 war kein einfaches. Ungeklärte Mordfälle, noch zu erwartende Gerichtsurteile werden auch im neuen Jahr 2018 noch Thema sein.

Das Jahr 2017 war das Jahr der Naturgewalten. Mehrmals rüttelten Wind und Wetter das Land durch. Anfang August schlugen die Sommer-Gewitter voll zu und zogen ein Spur der Verwüstung quer durch die Gebirgsgaue - besonders in Großarl (Pongau) - mehr dazu in: Schwere Schäden durch Muren (salzburg.ORF.at; 23.7.2017).

Die Unwetter im August trafen auch das Gasteinertal empfindlich. Ein paar Monate später ging es dort wieder rund - ein Föhnsturm im Dezember sorgte für Verletzte und schwere Schäden - Aufräumen nach dem Föhnsturm (salzburg.ORF.at; 12.12.2017).

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Das Chronikjahr 2017

Unfälle, Naturkatastrophen und Bluttaten - das Jahr 2017 war mitunter kein einfaches.

Den Wind bekamen sogar Piloten eindrucksvoll zu spüren. Ein ORF-Video vom Salzburger Flughafen wurde zum Internet-Hit und sogar von der britischen BBC gezeigt - mehr dazu in: Sturm vereitelte Flugzeuglandungen (salzburg.ORF.at; 29.10.2017).

Salzburg war 2017 auch Tatort

Ungeklärt blieb 2017 der Mordfall Roland Krenn. Der 63 - Jährige Geschäftsmann war im Juli plötzlich verschwunden. Indizien wiesen immer stärker auf Mord hin - und die Ermittler entdeckten schließlich Krenns Leiche in einem Schweinestall im Innviertel. Unter Mordverdacht stehen ein Musiker, dessen Freundin und ein Gastwirt. Alles wartet auf den Geschworenenprozess - mehr dazu in: Mordfall Krenn: Tatrekonstruktion geplatzt (salzburg.ORF.at; 24.10.2017).

Villa von Roland Krenn mit Foto des Getöteten
ORF
Der Mordfall Roland Krenn ist nach wie vor ungelöst

Mysteriös ist das Schicksal eines 73 - Jährigen Pensionisten aus Mattsee (Flachgau). Der Mann lag im Juni tot in einer Regentonne. Die Polizei verdächtigte eine 60 Jahre alte Deutsche - ein Gutachten entlastete die Frau aber - mehr dazu in: Mutmaßlicher Mord: Verdächtige entlastet (salzburg.ORF.at; 12.12.2017).

Klarer schien eine Bluttat in Bischofshofen: Auf einem Bauernhof in Bischofshofen (Pongau) soll ein 44 - Jähriger zu Allerheiligen seine Mutter erschossen haben. Der mutmaßliche Täter könnte psychisch krank sein. Die Ermittlungen laufen noch - mehr dazu in: Obduktion: Frau in Rücken geschossen, verblutet (salzburg.ORF.at; 6.11.2017).

Tote bei Verkehrsunfällen

Betroffen machte die Tat eines Norwegers in Leogang (Pinzgau). Er raste im Februar mit seiner Familie im Wagen absichtlich auf die Gegenfahrabhn und in ein anderes Auto. Ein 23 - Jähriger Pinzgauer starb. Das Gericht erklärte den Norweger später für nicht zurechnungsfähig. Er muss sich behandeln lassen - und durfte als freier Mann in seine Heimat ausreisen - mehr dazu in: Urteil: Amokfahrer darf als freier Mann ausreisen (salzburg.ORF.at; 31.10.2017).

Tödlicher Verkehrsunfall Leogang
FF Leogang
Bei dem Unfall in Leogang starb ein 23- Jähriger Pinzgauer

In Freiheit blieb ein weiterer Todeslenker. Ein 18jähriger aus Faistenau (Flachgau) wurde mit einem halben Jahr bedingt bestraft. Er lenkte im Februar schwer betrunken ein Auto und stürzte in einen Wald ab. Eine 17 - Jährige im Wagen war sofort tot, ein 18 - Jähriger ist später im Spital verstorben - mehr dazu in: Halbes Jahr bedingt für 18-jährigen Todeslenker (salzburg.ORF.at; 21.11.2017).

Trauer herrschte Anfang Oktober in Puch (Tennengau). Der Fahrtwind eines Zugs riss einen Kinderwagen mit, das einjährige Mädchen darin fiel heraus und starb. Die ÖBB verschärften daraufhin Tempolimits und Sicherheitsvorkehrungen - mehr dazu in: ÖBB senken Tempolimit im Bahnhof Puch (salzburg.ORF.at; 13.11.2017).

S-Bahn Bahnstation Haltestelle Puch bei Hallein
ORF
Bei dem Unfall am Bahnhof Puch starb ein einjähriges Mädchen

Mehrere Brände, wütende Tiere und eine große Tafel

Die Feuerwehren rückten 2017 zu hunderten Einsätzen aus - einer der größeren Brände war jener eines Bauernhofs im Februar in Thalgau (Flachgau). Auf dem Bauernhof fand die Polizei später noch Hitler-Bilder, Waffen und verendete Tiere - mehr dazu in: Tierquälerei auf Bauernhof bestätigt (salzburg.ORF.at; 20.4.2017).

Ein Schwan regte im Sommer einige Saalfeldener (Pinzgau) auf - sie nannten ihn den „Killer-Schwan“, weil er Schwimmer angriff. Die Schwan-Familie wurde schließlich umgesiedelt - im Ritzensee ist es seither wieder friedlich - mehr dazu in: Ritzensee: Schwäne erhalten Ruhezone (salzburg.ORF.at; 6.7.2017).

Schwan Saalfeldener Killerschwan Ritzensee
ORF
Der „Killer-Schwan“ vom Ritzensee

Das Jahr 2017 brachte auch noch ein paar kuriose Geschichten hervor. Jene mit einer Werbetafel in Straßwalchen (Flachgau) zum Beispiel. Sie verstellte den Blick auf den Kirchturm - die Gemeindevertretung unterschätzte offenbar die Größe - mehr dazu in: Keine Sicht auf Kirchturm: Streit um Werbesäule (salzburg.ORF.at; 5.4.2017).

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