Große Preisunterschiede bei Christbäumen

Bei Christbäumen gibt es Preisunterschiede von bis zu 400 Prozent, teilt die Arbeiterkammer (AK) mit. Generell sind Christbäume im Vergleich zur letzten Erhebung vor zwei Jahren billiger geworden. Vergleiche lohnen sich, so die AK.

Bei kleinen Nordmanntannen, maximal ein Meter groß, beträgt die Preisspanne bis zu 275 Prozent. Die Tester der Arbeiterkammer fanden in diesem Segment den billigsten Baum um acht Euro, den teuersten um 30. Die nächste Größenklasse reicht bis eineinhalb Meter. Da gab es den günstigsten Baum ebenfalls um acht Euro, den teuersten um 40. Bei großen Christbäumen bis zwei Meter kostete die billigste Nordmanntanne knapp 15 Euro, die teuerste 60.

Christbaum wird in der Plantage reserviert
ORF

Günstigste Bäume in geringen Stückzahlen

Es lohne sich, die Verkäufer zu vergleichen, heißt es von der Arbeiterkammer. Allerdings gelten die günstigsten Angebote oft nur für sehr wenige Bäume. Und diese sind auch meist nicht kerzengerade, sie haben eher unregelmäßige Äste.

Die AK hat insgesamt 44 Christbaumverkäufer bei ihrer Untersuchung verglichen. Die meisten müsse man gezielt nach österreichischen oder Salzburger Bäumen fragen, denn die meisten Exemplare stammen von Großplantagen aus Deutschland und Dänemark. Zusatzservice wie Transportnetz oder das Zuspitzen des Stumpfes sind oft im Preis inbegriffen.

Insgesamt um elf Prozent billiger

Die meisten Verkäufer würden heuer auch ihre Preise anschreiben. Das sei beim letzten AK-Vergleich noch ganz anders gewesen. Insgesamt seien die Christbäume heuer um bis zu elf Prozent billiger als noch vor zwei Jahren.

Christbäume auf Frische testen

Hier erfahren Sie, wie man testen kann, ob ein potenzieller Christbaum noch frisch ist - mehr dazu in salzburg.ORF.at (12.12.2017)

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