Aufräumen nach dem Föhnsturm

Nach dem heftigen Föhnsturm am Montag beginnen am Dienstag die Aufräumarbeiten. Durch einen umstürzenden Baum wurde bei dem Sturm eine belgische Urlauberin schwer verletzt. Es wurden Sturmspitzen bis 250 km/h gemessen.

Mit schwerem Gerät sind die Bundesforste am Dienstag mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Insgesamt sind an der Kötschachtaler Straße rund 60 Bäume umgestürzt.

Warum ein belgisches Ehepaar dort trotz Sperre der Straße unterwegs war, ist für den Einsatzleiter Andreas Katstaller von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gastein absolut unverständlich. Die Bergung sei eine grenzwertige Situation für alle Helfer gewesen und die Gefahr groß, ebenfalls von einem Baum getroffen zu werden, schildert Katstaller.

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Handyvideo zeigt „flatterndes“ Blechdach

Welche Einwirkung der Wind auf ein Blechdach haben kann, zeigt dieses von einem Feuerwehrmann aufgenommene Handyvideo.

„Als wir kamen, stürzten links und rechts Bäume um“

„Als wir eintrafen, sind links und rechts von uns Bäume umgestürzt. Dann mussten wir unsere Geräte zum Unfallfahrzeug schaffen und mussten die schwer verletzte Person über die Bäume hieven, die auf der Straße lagen.“

Durch eine Sturmböe stürzten unmittelbar vor dem Wagen mehrere Baumgruppen auf die Fahrbahn. Ein Baum traf die Fahrerseite des Autos, durch den Aufprall wurde die Frau schwer verletzt. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung konnten zunächst nicht bis zur Unfallstelle vordringen. Bergrettern gelang es schließlich, die Verunglückten aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Die schwer verletzte Frau wurde ins Spital gebracht, ihr Mann steht unter Schock.

Schadenshöhe steht noch nicht fest

In Bad Gastein, wo der Orkan am stärksten gewütet hat, decken Helfer derzeit notdürftig Dächer mit Planen ab, so auch das Feuerwehrhaus, bei dem der Kamin umgerissen wurde. In den kommenden Tagen soll die Höhe des Schadens berechnet werden, auch in den Wäldern. Dann wird auch entschieden, was davon ein Fall für den Katastrophenfonds ist.

Im Gasteinertal wurden am Montag Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 130 Stundenkilometern registriert. Bei der stark ausgesetzten Wetterstation Feuersang wurden laut Wetterdienst sogar Sturmböen von 250 Kilometer pro Stunde registriert.

Bildergalerie:

Niedernsill: Hallendach eines Sägewerks abgedeckt

Feuerwehr, Polizei und Bergrettung waren für die dringendsten Arbeiten bis in die Nachtstunden im Einsatz. Mehrere Häuser und Stromleitungen wurden durch umstürzende Bäume beschädigt.

In Niedersill (Pinzgau) hat der Sturm das 300 Quadratmeter große Hallendach eines Sägewerks abgedeckt. Durch einschlagende Blechteile wurde ein 25-jähriger Mann unbestimmten Grades verletzt.

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Föhnsturm hielt Feuerwehren auf Trab

Nach dem heftigen Föhnsturm am Montag beginnen am Dienstag die Aufräumarbeiten. Durch einen umstürzenden Baum wurde bei dem Sturm eine belgische Urlauberin schwer verletzt.

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