Sturm hielt Feuerwehren auf Trab

Der Föhnsturm in den Gebirgsgauen hat am Montag Feuerwehren im Gasteinertal auf Trab gehalten. Knapp drei Dutzend Notrufe wegen umgestürzter Bäume und abgedeckter Blechdächer langten bei der Leitstelle ein.

Sturmböen mit bis zu 119 Kilometer pro Stunde im Gasteinertal, haben die offiziellen Wetterstationen gemessen. Im benachbarten Raurisertal im Talschluss waren es sogar bis zu 127 Kilometer pro Stunde. Der Einsatzschwerpunkt für die Feuerwehr liegt allerdings im Gasteinertal.

Dort müssen die Freiwilligen Feuerwehrleute mehr als 30 umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer abarbeiten. Betroffen ist auch das Gebäude der Feuerwehr Bad Gastein. Noch seien ihnen allerdings die Hände gebunden, schilderte Montagnachmittag der Feuerwehrkommandant von Badgastein, Andreas Katstaller.

„Die Leute sollen in den Häusern bleiben“

„Derzeit können wir die Dächer nur soweit sichern, dass Personen nichts passiert, und umgestürzte Bäume von den wichtigsten Straßen wegräumen. Mehr können wir derzeit nicht tun. Der Sturm ist so stark, dass ich meine Leute vorerst auch nicht mehr auf die Dächer lassen kann. Wir müssen uns das dann am Dienstag genauer anschauen.“

Alle Bewohner des Gasteinertals sind weiter aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben und sich nicht im Freien aufzuhalten. Wegen des Sturms sind auch einige Seilbahnen bis auf weiteres gesperrt.

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