SPÖ sorgt sich um Aktion für ältere Arbeitslose

Die Salzburger Landes-SPÖ sorgt sich darum, ob die neue Bundesregierung auch die gerade begonnene „Aktion 20.000“ für ältere Arbeitslose über 50 Jahren fortsetzt. Die geplante Ausweitung auf das ganze Land müsse stattfinden.

Langzeitarbeitslose über 50 Jahren brauchen Hilfe beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Das seit einigen Monaten im AMS Bischofshofen (Pongau) getestete Projekt mit geförderten Wiedereinsteiger-Jobs in Gemeinden oder Seniorenheimen sei gut, sagten Vertreter von ÖVP, SPÖ, Grünen und der FPS im Landtag. Eine erste Zwischenbilanz war positiv - mehr dazu in Erste Erfolge bei Aktion für Langzeitarbeitslose (salzburg.ORF.at; 19.10.2017).

Geplante Ausweitung für SPÖ ein „Muss“

Ein möglicher Ausstieg der neuen Bundesregierung aus dem Projekt für Langzeitarbeitslose sei deshalb nicht hinzunehmen, betont SPÖ-Landtagsabgeordnete Heidi Hirschbichler: „Diese Aktion muss unbedingt fortgesetzt werden. Und diese Aktion muss - so wie das Programm das vorsieht - auch auf ganz Salzburg ausgedehnt werden.“ Nach den Pilotversuchen sollte das Reintegrationsprogramm für ältere Arbeitslose ja österreichweit eingeführt werden.

Die Salzburger Landes-ÖVP will, dass bei Langzeitarbeitslosen die Weiterbildung mehr forciert wird. Es sei sinnvoll, diese Menschen auch dort einzusetzen, wo dringend Arbeitskräfte gebraucht werden. Das sei beispielsweise im Tourismus der Fall, sagt die ÖVP-Klubobfrau im Salzburger Landtag, Daniela Gutschi. Ein Arbeitsloser erhält pro Jahr im Durchschnitt rund 17.000 Euro vom Arbeitsmarktservice. Nach dem geförderten Programm liegen die Kosten bei 27.000 Euro pro Jahr - dafür haben die Menschen geregelte Jobs.

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