Sprengungen auf Festung Hohensalzburg

Auf der Festung Hohensalzburg haben dieser Tage die Sprengungen für die Errichtung zweier Löschwasserteiche begonnen. In den kommenden sechs Wochen finden pro Tag etwa zehn kleinere Sprengungen statt.

Mit mehreren kleinen Sprengungen im Burghof will man den Stein unter der denkmalgeschützten Festung mürbe machen. um die neuen Löschwassertanks zu errichten. Nach jeder einzelnen Sprengung dokumentierten Messgeräte die Schwingungen im Millimeterbereich, sagte Sprengmeister Gerald Ragginger: „Wir müssen die Erschütterung messen, weil wir an denkmalgeschützten Objekten arbeiten und bestimmte Messwerte einhalten sollen. Diese werden durch die Messung der Schwingungen bestimmt.“

Neue Löschwassertanks dringend notwendig

Wegen der engen Zufahrt zum Festungshof hätten bisher im Fall eines Brandes bis zum Eintreffen der Feuerwehr die Trinkwasservorräte der alten Gebäude zum Löschen benutzt werden müssen. Die zwei neuen Löschteiche sollen die Situation entspannen.

Festung Hohensalzburg Burg
ORF
Die Sprengungen finden im Burghof der Festung statt

Letzter Brand im Jahr 1840

Der letzte Brand auf der Salzburger Festung war 1840. Sie ist bis heute ein Ort, an dem es besondere Angst vor Großbränden gibt, obwohl mehr als 700 Brandmelder über das Festungsareal verteilt sind - mehr dazu in Neue Löschwassertanks für die Festung (salzburg.ORF.at; 22.8.2017).

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Über Jahrhunderte uneinnehmbare Festung

ORF-Redakteur Reinhard Grabher berichtet über die Sprengungen auf Hohensalzburg.

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