44 Prozent weniger Pension für Frauen

Durch die immer weiter auseinanderklaffende Einkommensschere haben Frauen auch im Alter ein höheres Armutsrisiko. Nach dem Frauenmonitor der AK bekommen sie im Schnitt 44 Prozent weniger Pension als Männer.

Das durchschnittliche Nettoeinkommen einer Salzburgerin liegt bei etwas mehr als 1.100 Euro pro Monat. Das ist weniger als in den meisten anderen Bundesländern, obwohl in Salzburg die Lebenserhaltungskosten deutlich höher sind. Männer verdienen durchschnittlich um fast 600 Euro mehr - natürlich auch deshalb, weil Frauen häufig Teilzeit arbeiten, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Dazu kommen die vielen unbezahlten Arbeiten wie jene im Haushalt oder bei Kinder- und Krankenpflege.

Die hohe Rate an Frauen in Teilzeitbeschäftigung mit entsprechend niedrigerer Bezahlung wirkt sich auch negativ auf die Pensionen aus. Frauen unterliegen hier einem größeren Risiko von Armut im Alter.

AK will mehr Frauen in Vollzeit-Arbeit

Die Vizepräsidentin der Salzburger Arbeiterkammer, Gabi Proschofski, fordert daher eine Veränderung der Rahmenbedingungen. Frauen sollen nach der Geburt eines Kindes wieder schneller Vollzeit arbeiten können. Dazu kommt noch die immer wiederkehrende, aber bislang noch nicht umgesetzte Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit.

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