Sternsinger wieder unterwegs

Dieser Tage sind österreichweit 85.000 Sternsinger unterwegs, rund 10.000 davon in Salzburg. Sie sollen Glück und Segen bringen - und sammeln Geld für Hilfsprojekte unter anderem in Nordindien.

Seit den 1950er Jahren gibt es den Brauch zur Weihnachtszeit. Auch heuer ziehen in den ersten Jännertagen wieder vor allem Kinder, verkleidet als Weise aus dem Morgenland, von Haus zu Haus. Auch wenn das heutztage in einer etwas abgewandelten Form stattfindet: „Wie man sieht, ist bei uns kein Mohr mehr dabei - also der Schwarze fehlt sozusagen“, sagt Helga Wallner-Flöckner, die eine Sternsingergruppe in Elixhausen (Flachgau) begleitet. „Denn die Kinder mögen das Schminken nicht so richtig gerne.“

Sternsinger Kinder stehen vor Haustüre
ORF
Bis zum Dreikönigstag ziehen die Sternsinger wieder von Haustür zu Haustür

Spendenbereitschaft groß

Die Spendenbereitschaft ist groß. Allein im Vorjahr ersangen die Sternsinger in ganz Österreich mehr als 16 Millionen Euro für Hilfsprojekte auf der ganzen Welt: „Für die Kinder, die nicht in die Schule gehen können oder die kein sauberes Wasser haben oder die zu wenig Geld haben und sich keine Wohnung leisten können“, sagt die siebenjährige Sophie-Marie Wallner.

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Sternsinger wieder unterwegs

Österreichweit sind in diesen Tagen wieder die Sternsinger unterwegs - alleine in Salzburg sind es rund 10.000.

Ein Aufkleber mit „C-M-B“ ersetzt heutzutage die Kreideschrift. Der lässt sich einfach über jeder Türe anbringen und übersteht jedes noch so schlechte Wetter.

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