Wie sich Christbaumbrände vermeiden lassen

Die Wahrscheinlichkeit für einen Wohnungsbrand in der Weihnachtszeit ist etwa viermal höher als im restlichen Jahr. Die Salzburger Berufsfeuerwehr gibt Tipps, wie man einen brennenden Christbaum oder Adventkranz vermeiden kann.

In den beiden Wochen vom 24. Dezember bis zum 6. Jänner ereignen sich jedes Jahr durchschnittlich rund 500 Brände in den österreichischen Haushalten. Damit der Heilige Abend auch wirklich ein geruhsamer wird, gilt es, auf die brennenden Kerzen zu achten. Die Salzburger Berufsfeuerwehr kennt die wichtigsten Tipps, um einen Brand in der Weihnachtszeit zu vermeiden:

Anzünden von oben nach unten

Beim Anzünden der Kerzen am Baum ist es wichtig, dass man von oben nach unten beginnt. Wenn der Baum länger steht, trocknet er stark aus. Nach einigen Tagen sollte man die Kerzen nicht mehr anzünden. Das beste Mittel gegen einen Brand ist es, einen Kübel Wasser oder einen Feuerlöscher neben dem Baum bereitzustellen. Denn gerade in der Anfangsphase kann man mit sehr geringem Aufwand den Brand noch löschen.

Bis zu 20 Mal muss die Berufsfeuerwehr der Stadt Salzburg dieser Tage ausrücken, um Brände von Christbäumen oder Adventkränzen zu löschen. Häufig werden auch brennende Kerzen vergessen oder sie brennen unerwartet schnell herunter. Mehr dazu unter Brennender Adventkranz: Salzburger verletzt.

Davor kann man sich schützen, indem man die Kerzen etwa in einen Metallbehälter stellt, empfiehlt die Berufsfeuerwehr.

Feuer Adventkranz Adventgesteck
Hermann Kollinger

Haustiere stoßen Kerzen um

Oft kommt es auch vor, dass Haustiere das Feuer verursachen. Katzen oder Hunde stoßen Kerzen um, die auf Ständern befestigt sind. Wachs rinnt aus und schnell entzündet sich ein Feuer. Daher ist es besonders wichtig, Kerzen und Christbaum in ausreichendem Abstand zu Textilien aufzustellen. Mindestens ein halber Meter sollte eingehalten werden.

Sollte ein Brand bereits ausgebrochen sein, sollte man sich selbst rasch in Sicherheit bringen und die Löscharbeiten der Feuerwehr überlassen.

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