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Paragleiter ermitteln Meister in Zell am See

Die Schmittenhöhe in Zell am See (Pinzgau) ist seit Donnerstag Startplatz für Österreichs beste Gleitschirmflieger. Beim „Schmittenpokal 2012“ wird auch der Staatsmeister ermittelt. Von angespannter Wettkampfatmosphäre ist wenig zu spüren - die Paragleiter sind eine große Familie.

Mehr als 100 Sportler aus 13 Nationen sind auf der Schmittenhöhe mit dabei - und haben immer ein gemeinsames Ziel. Dieses Ziel wird am Beginn des Tages von den Veranstaltern gemeinsam mit den erfahrensten Piloten ausgearbeitet und diskutiert und hängt von Wind und Wetter ab. Anschließend wird die Tagesaufgabe den Kollegen präsentiert.

„Gleitschirmfliegen ist absolut was Besonderes - zum einen sind wir doch eine große Familie“, sagt der fünffache Staatsmeister Helmut Eichholzer. „Wir kennen uns gegenseitig und haben’s abseits der Wettbewerbe sehr relaxed und sind ein wirklicher Freundeskreis. Fliegen ist ein Teil richtiger Freiheit - man startet raus, hat alles selber im Griff, muss auch entscheiden, wenn es einmal nicht gut ist, wenn man am Boden bleiben sollte. Du hast absolut selber im Griff, was du machst. Man spürt den Fahrtwind und das ist schon was sehr Spezielles.“

Start bei Paragleiter-Wettbewerb
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„Es gewinnt mit Sicherheit der Beste“

Das Fluggebiet in Zell am See genießt einen besonderen Ruf. Es zählt zu den besten und schönsten in den Alpen und ist der ideale Platz, um den Staatsmeister zu ermitteln: „Es ist sehr viel fliegerisches Können notwendig“, sagt Schmittenpokal-Veranstalter Hans Frommer. „Aber auch die Taktik spielt mittlerweile eine sehr große Rolle. Die Piloten kennen sich untereinander sehr gut, sie kennen auch das Fluggebiet sehr gut. Was man ausschließen kann, ist, dass der Glücklichere gewinnt. Es gewinnt mit Sicherheit der Beste.“

Nach den ersten Wertungsflügen sind Peter Frauenschuh, Thomas Weingartner und Alex Schalber die Favoriten auf den Staatsmeistertitel 2012.

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