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Letzte Koproduktion bei Festspielen

Bizets „Carmen“ feiert Dienstagabend Premiere bei den Salzburger Festspielen. Die Oper wurde bereits bei den Osterfestspielen aufgeführt und mit diesen auch gemeinsam herausgebracht. Ähnliche Koproduktionen wird es in Zukunft aber wohl nicht mehr geben.

Wenn Magdalena Kozena als Carmen ihr Leben aushaucht - zum letzten Mal am 25. August - dann ist auch die Kooperation zwischen Oster- und Sommerfestspielen Geschichte. Als Festspiel-Übervater Herbert von Karajan vor und hinter den Kulissen das Sagen hatte, wechselten Produktionen selbstverständlichen zwischen Ostern und dem Sommer.

Carmen Festspiele
Forster
Szene aus der Oper „Carmen“.

Festivals gingen ihren eigenen Weg

Doch nach dem Tod Karajans ging jedes Festival seinen eigenen Weg. Für die Osterfestspiele war es weiterhin überlebenswichtig, Partner zu finden und das stets knappe Budget zu entlasten. Doch der Bruch ließ sich nicht vermeiden.

Ab 2013 spielen die Berliner Philharmoniker zu Ostern in Baden-Baden und Osterfestspiel-Intendant Christian Thielemann arbeitet mit der Semperoper in Dresden zusammen. Weitere Koproduktionen zwischen den Festspielen zu Ostern und im Sommer sind nicht geplant.

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