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Autokäufer bangen um geleistete Anzahlungen

In einem Insolvenzverfahren gegen ein Salzburger Unternehmen bangen etliche Salzburger Autokäufer um vorab geleistete Anzahlungen. Betroffen sind bis zu 100 Personen, die Gesamtschadenssumme beträgt mehr als 2,5 Millionen Euro.

Die Salzburger Versicherungsfirma war 2009 mit einem deutschen Partner in den Autohandel eingestiegen. Dann wurde der Partner in Deutschland verhaftet, die vorab geleisteten Anzahlungen zahlreicher Salzburger verschwanden.

Firma stieg 2009 in den Autohandel ein

Die Firma im Salzburger Stadtteil Gnigl war zunächst auf den Verkauf von Versicherungsverträgen spezialisiert. Im Jahr 2009 stieg die Geschäftsführung dann in den Autohandel ein - ein deutscher Partner war gefunden und lukrative Vermittlungsprovisionen machten die Kooperation verlockend.

Deutscher Partner im Jahr 2011 verhaftet

Das Salzburger Unternehmen vermittelte ab dann Käufer für die Fahrzeuge. Der deutsche Partner erhielt dafür Anzahlungen der Salzburger Kunden und vermittelte die Fahrzeuge nach Salzburg. Eineinhalb Jahre liefen die Geschäfte, bevor im Jahr 2011 dann der deutsche Partner verhaftet wurde.

Bis zu 100 Salzburger Autokäufer betroffen

Die Strafverfolgungsbehörde ermittelt wegen Steuervergehen gegen den Deutschen - damit endeten auch die Autogeschäfte mit den Salzburger Partnern abrupt. An die hundert Salzburger hatten Fahrzeuge bestellt und Anzahlungen geleistet, aber weder Geld noch Autos je gesehen. Am Montag wurde im Landesgericht Salzurg das Insolvenzverfahren eröffnet.