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Neues Caritas-Pilotprojekt in Saalfelden

In Saalfelden (Pinzgau) gibt es ein neues Pilotprojekt der Caritas für körperlich und geistig eingeschränkte Menschen. Die Idee des betreuten Wohnens ist zwar nichts Neues, neu ist die spezielle Technologie mit der das Projekt unterstützt wird.

In den 40 barrierefreien und behindertengerechten Wohnungen im Caritas-Haus in Saalfelden leben 55 ältere Menschen betreut von Caritas-Mitarbeitern. Um ihnen trotzdem ein selbstständiges Leben in ihren Wohnräumen zu ermöglichen, wird mit neuen Mini-Computern gearbeitet, die den Alltag der Bewohner unterstützen und erleichtern.

Zum Beispiel das Automatische Abschalten der Herdplatte, wenn das vergessen wird oder durch elektronische Sensoren, die das fließende Wasser stoppen und eine Überschwemmung verhindern.

„Der Pflegeaufwand pro Tag kann verkürzt werden, weil man nicht jeden Tag vorbeischauen muss, um nachzuschauen ob alles in Ordnung ist. So spart man natürlich auch Personal“, sagt Birgit Nikolowsky, Leiterin der Caritas Saalfelden.

Viele Projekte unter Kreuzeder verwirklicht

Viele andere Caritas-Einrichtungen sind einmalig oder von Direktor Hans Kreuzeder gesetzte Schwerpunkte. Zum Beispiel die Altenpension für psychisch kranke Menschen in Elsbethen (Flachgau), der Mathiashof in Fuschl (Flachgau), in dem beeinträchtige Jugendliche Arbeit finden, die mobilen Palliativ-Teams im ganzen Bundesland oder das Flüchtlingshaus in der Landeshauptstadt.

Dazu zählen auch die Caritas-Schule oder die Auslandshilfe und eben das betreute Wohnen für ältere Menschen. Diese Liste ließe sich beliebig fortführen. Sie ist eine Spur des gebürtigen Oberösterreichers Kreuzeder, die bleiben und weitergeführt wird. Er wird ja in naher Zukunft in Pension gehen. Die Caritas beschäftigt 550 Mitarbeiter sowie unzählige Ehrenamtliche mit einem Jahresbudget von zuletzt 30 Millionen €uro.