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Lebensgefahr durch rollenden Mühlstein

Ein gefährlicher Lausbubenstreich im Salzburger Oberpinzgau ist glimpflich ausgegangen. Ein 15-jähriger Kraftlackel hob einen 80 Kilogramm schweren Mühlstein an. Der geriet auf steilem Gelände ins Rollen und beschädigte Zäune. Verletzt wurde niemand.

Laut Polizei trafen sich in Mühlbach bei Bramberg fünf „gelangweilte“ Jugendliche. Das Quintett „strawanzte“ bei einem unbewohnten Bergbauernhof herum.

Ein 15-jähriger Bursche aus der Gruppe kam kurzerhand auf die Idee, seine Kraft an einem an der Hauswand angelehnten alten Mühlstein zu messen und hob diesen an. Dabei geriet der rund 80 Kilogramm schwere Mühlstein in Bewegung. Er rollte auf dem steilen Abhang über Wiesen, querte einen öffentlichen Güterweg und durchschlug mehrere Zäune. Nach rund 650 Metern schlug der Mühlstein am Gegenhang eines Grabens ein, wurde in das Gerinne zurückgeschleudert und kam dort zum Liegen.

Verärgerte Bauern stellten die Schäden fest und meldeten den Vorfall. Die Polizei konnte die Jugendlichen später ausforschen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Der 15-jährige Kraftlackel wird wegen fahrlässiger Gemeingefährdung angezeigt.