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Osterfestspiele: Verträge neu zu verhandeln

Nach dem Orchesterwechsel von den Berliner Philharmonikern zur Dresdner Staatskapelle müssen die Gesellschaftsverträge der Osterfestspiele zum Teil neu verhandelt werden. Die Gespräche sollen 2012 stattfinden.

In allen bisherigen Vereinbarungen der Osterfestspiel war von den Berliner Philharmonikern die Rede. Diese werden aber durch die Staatskapelle Dresden ersetzt. Der Fördervertrag wird jetzt unverändert auf die Dresdner übertragen, beschloss der Salzburger Stadtsenat am Montag.

Fahne der Salzburger Osterfestspiele 2011
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Fahne der Salzburger Osterfestspiele 2011

„Sukzessive in Funktionen übernommen“

Der Gesellschaftsvertrag, der dem Orchester weitreichende Machtbefugnisse einräumt, soll neu verhandelt werden, sagt Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ): „Ich gehe mal davon aus - und ich kann hier nur für mich sprechen, nicht für die anderen Gesellschafter -, dass sukzessive die Dresdner in all diese Funktionen mit übernommen werden. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie in Zukunft im Aufsichtsrat vertreten sind. Das wird noch zu erörtern sein - auch mit den Dresdnern, ob sie das alles wollen oder ob sie sich auf’s Künstlerische beschränken wollen.“

Die Verhandlungen sollen im kommenden Jahr geführt werden. 2012 treten noch die Berliner Philharmoniker in Salzburg auf. Erst danach sollen die Berliner aus dem Aufsichtsrat der Osterfestspiele ausscheiden.

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